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Angesichts der Akquisitions- und Fusionswelle sowie des anhaltenden Trends zu dezentralen Unternehmens- strukturen gewinnt die beteiligungsorientierte Unternehmensführung zunehmend an
Bedeutung. Trotz der Bedeutung des Beteiligungscontrollings kann jedoch für dieses Forschungsgebiet eine Wissenschaftslücke konstatiert werden.
Im Rahmen der Arbeit soll daher ein übertragbares Konzept des Beteiligungscontrollings in der Management- Holding aufgestellt werden. Die Fokussierung auf die Management-Holding als
Untersuchungsobjekt erfolgt, da bei ihr die Spezifika gegenüber dem Controlling von Einheitsunternehmen stärker ausgeprägt sind als in einem Stammhauskonzern und zudem der Aufgabenumfang größer
ist als in einer Finanz-Holding. Gegenüber anderen Veröffentlichungen wird dabei besonderer Wert auf ein integrative Sichtweise verschiedener Teilbereiche gelegt, wie z. B. von internem und
externem Rechnungswesen. Unterstützt werden die theoretischen Ausführungen durch zwei vom Autor durchgeführte empirische Untersuchungen.
Nach der Klärung der wesentliche Begriffe im Kontext von Konzernen erfolgt eine Abgrenzung der Begriffe "Beteiligungscontrolling", "Konzerncontrolling" und
"Akquisitionscontrolling". Im Anschluss werden im Rahmen einer situativen Betrachtung die relevanten Einflussgrößen für das Beteiligungscontrolling herausgearbeitet. Auf dieser Grundlage
erfolgt dann eine spezifische Untersuchung der Ziele, Funktionen, Instrumente und Träger des Beteiligungscontrollings. Hervorzuheben sind bei der instrumentellen Betrachtung als einem Schwerpunkt
der Arbeit vor allem die externe Rechnungslegung als Controlling-Instrument sowie das wertorientierte Controlling. Besondere Beachtung erfährt auch die Portfoliotechnik im Spannungsfeld
statutarischer und operationaler Organisation.
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