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Konzerncontrolling und Beteiligungscontrolling sind Begriffe, denen derzeit eine verstärkte Beachtung in Wissenschaft und Praxis zukommt. Die
bisherigen Veröffentlichungen betrachten diesen Themenkomplex jedoch größtenteils entweder branchenübergreifend oder - dies gilt insbesondere für die
Praktikerbeiträge - nur unternehmensspezifisch. Veröffentlichungen über das Konzerncontrolling in der Bauindustrie fehlen dabei völlig.
Ziel dieser Arbeit ist es daher, diese Lücke etwas zu schließen und das operative Konzerncontrolling für die Bauindustrie darzustellen. Dazu
werden nach einem kurzen Grundlagenteil (Kapitel 2) einige ausgewählte Determinanten für das Konzerncontrolling in der Bauindustrie näher betrachtet
(Kapitel 3). Einen Schwerpunkt stellt dabei die Untersuchung des Diversifikationsgrades dar, da dieser maßgeblich die Organisationsform des Konzerns und damit
auch die Ausgestaltung des Konzerncontrollings beeinflusst. Grundlage der Untersuchung sind die Geschäftsberichte folgender Baukonzerne:
* Bilfinger + Berger BauAG * DYWIDAG AG * Hochtief AG * Philipp Holzmann AG * Strabag AG * Walter Bau AG
Auf Grundlage der Untersuchung der Beteiligungsstruktur in der Bauindustrie werden dann konkrete Gestaltungshinweise für ein operativ
ausgerichtetes Konzerncontrolling in dieser Branche erarbeitet (Kapitel 4). Dabei wird vor allem auf die erforderlichen Führungskennzahlen eingegangen. Die
Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse (Kapitel 5).
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